Ein weg so oft gegangen, eine Straße, voll mit Erinnerungen. Schritte tragen mich zurück. Lange bin ich ihn nicht mehr gegangen. Das letzte mal war ich traurig oder glücklich? War ich verzweifelt oder taten mir die Füße weh?
Ich weiß es nicht mehr. Ein seltsames Gefühl irrt durch meinen Magen. Oft zu oft war dieser weg mit Hoffnunglosen träumen überflutet. Und jetzt? Wieso laufe ich diesen weg schon wieder. Der Gedanke der immer wieder kreist durch meinen Kopf: ist das hier wirklich notwendig?
Ja. Es ist so gesehen ein Endstrich, vielleicht auch deswegen das seltsam flaue Gefühl. Es ist das was ich schon vor Jahren hatte tun sollen. Das ist mir jetzt bewußt. Und Wahrend ich dir letzten 100 Meter hinter mich bringe, merk ich das es nichts schlimmes ist. Schließlich muß ich nur mal. Das Gefühl ist meine volle Blase und alles andere ist wunderschön.
Auch wenn sich manche Dinge nie anderen, andere tun es ständig.
Aber Wege muß man bekanntlich zwei mal gehen, und so bin auch ich ihn hin und zurück gegangen. Ich bin erleichtert. Deswegen, weil sich nichts oder nur so wenig an dem Ende sich geändert hat. Der weg zurück war beschwinglich. Er tat gut, verdammt gut sogar. Ich weiß dass das was ich zurück gelasen habe gut so war. Es ging nicht mehr. Es war steif und unmöglich. Und während ich diesen weg gehe, und die Sonne langsam in die Nacht versinkt, lächel ich. Denn das was vor mir liegt ist wunderschön, seltsam, ungebändigt, und völlig neu.
Auch wenn ich nicht gemeint war, dennoch….
dann bändige mich doch!
lieb dich!
Wo sind die Bilder